In Südkorea gibt’s ein Land der Triebe

Eine Insel voller Anzüglichkeiten, Kimchi-Rekorde und der Gangnam Style. Hier lesen Sie mehr darüber – und noch einiges weitere, das Sie über das asiatische Land wissen sollten.

Während sich seit der Teilung Koreas nach dem Zweiten Weltkrieg im Norden ein stalinistisches Regime etabliert hat, gehört Südkorea aufgrund seiner Wirtschaftskraft zu den sogenannten Tigerstaaten – mit Weltmarken wie Samsung, Hyundai oder LG.

Mit Abstand größte Metropole ist Seoul, in der Hauptstadt lebt fast ein Fünftel aller Südkoreaner. Essen, Filme, Seifenopern und Popmusik aus Südkorea sind heutzutage in ganz Asien und auch in Teilen Europas verbreitet und populär, genannt wird dieses Phänomen Koreanische Welle. Bekanntestes Beispiel dafür ist das Lied „Gangnam Style“ von dem südkoreanischen Sänger Psy, das bis Juli 2017 mit fast drei Milliarden Aufrufen das meistgeklickte Video auf YouTube war.

Einen besonderen Status hat der Grenzort Panmunjeom. Dort stehen UN-Baracken, in denen manchmal Verhandlungen zwischen Nord- und Südkorea stattfinden. Die militärische Demarkationslinie verläuft quer durch die Baracken und mitten über den Verhandlungstisch, sodass bei den Gesprächen kein Vertreter beider Parteien sein Land verlässt. Wenn nicht verhandelt wird, können Touristen die Baracken besichtigen.

Das Kulturerbe

22 Kilogramm Kimchi isst ein Südkoreaner durchschnittlich im Jahr. Das fermentierte und sehr scharf gewürzte Gemüse ist ein selbstverständlicher Teil aller Mahlzeiten, 2013 wurde die Beilage von der Unesco zum immateriellen Kulturerbe erhoben. Am beliebtesten sind Chinakohl, Gurken und Rettich.

Ban-Ki-moon

Der südkoreanische Diplomat und frühere UN-Generalsekretär kandidierte in diesem Jahr für das Amt des südkoreanischen Präsidenten. Er wollte sich vor allem für eine Wiedervereinigung Koreas einsetzen, aufgrund sinkender Umfragewerte zog er die Kandidatur jedoch wieder zurück. „Ich habe entschieden, meinen Traum, die nationale Einheit zu erreichen, aufzugeben“, sagte er dazu.

Acht Zentimeter

Um so viel sind südkoreanische Männer im Durchschnitt größer als ihre nordkoreanischen Geschlechtsgenossen. Grund dafür ist die deutlich bessere Ernährung im Süden. Während in Nordkorea laut dem World Food Programme eines von drei Kindern unterernährt ist, hat in Südkorea das Wirtschaftswachstum auch das körperliche Wachstum gefördert. Durchschnittlich werden Südkoreaner auch zwölf Jahre älter als Nordkoreaner.

Die Liebesinsel

Die Vulkaninsel Jeju liegt südlich vom Festland und ist für Südkoreaner aufgrund des immerwarmen, subtropischen Klimas einer der beliebtesten Urlaubsorte. Sie vergleichen Jeju mit Hawaii.

Am Strand liegen sie nicht so gerne, lieber vergnügen sie sich (sofern sie 18 Jahre oder älter sind) im Inselpark Love Land. Dort kann man nackte Statuen in verschiedenen Liebesstellungen bestaunen oder Kuchen kaufen, der die Form von Geschlechtsteilen hat.

Die Schönen

In Südkorea finden die meisten Schönheitsoperationen weltweit statt. Die Lidkorrektur ist eine der gängigsten Eingriffe, vor allem Südkoreanerinnen unterziehen sich der OP, um mit größeren Augen westlicher auszuschauen. Und die Südkoreaner? Die kaufen ein Viertel der gesamten Männerkosmetik weltweit.



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